Fluch oder sagen

Fluch oder sagen

Das Thema virtuelles Arbeiten ist sichlich nicht neu. An die Anfänge und die ersten Ideen erinnere ich mich noch gut - Prof. Scholz, Uni Saarbrücken entwickelte die ersten (theoretischen) Entwürfe Anfang der 90er Jahre in Deutschland (und kaum einer verstand was er wirklich meinte).

Heute sind virtuelles Office, Call Center, aber auch verwandte Themen wie Coworking weit verbreitet und die Meisten haben bereits Erfahrungen gemacht.

Gerade für kleine Firmen im Dienstleistungsbereich bietet das virtuelle Büro (zum Beispiel in Business Centers) eine gute Möglichkeit um schnell ins Geschäft zu kommen und eine virtuelle Basis für kleine Projekt Teams zu schaffen, die nach Außen homogen und seriös wirken.

Auch in mittleren Unternehmen kann die virtuelle Zusammenarbeit viel Gutes haben. Hier geht es eher um das virtuelle Büro von zu Hause, aus dem zumindest zeitweise zusammengearbeitet wird und so hohe Freiheitsgrade geschaffen werden.

Insgesamt ist der Markt stark am wachsen, und immer mehr Beschäftigte sollten sich mit dem Thema auseinandersetzen. Speziell muß jeder für sich herausfinden, ob ein ‘virtuelles’ Umfeld ihm entgegen kommt, oder eher schädlich ist. Dem hohen Freiheitsgrad steht eine große Verantwortung gegenüber dem Arbeitgeber entgegen.

DieVerlockungen der Freiheit können für einige zu groß sein, und damit kann über die Zeit die Arbeitsleistung sinken - bei anderen ist dies genau das Gegenteil. Hier ist jeder für sich gefragt, zu entscheiden ob ihm das Modell liegt, oder mit externer Beratung herauszufinden ob es positiv oder negativ ist.

Ohne eine vorherige Befassung mit dem Thema kann der neue Job (in virtueller Umgebung) schnell zur Karrierefalle werden!