Michael Werdegang

Michael Werdegang

Michael bezieht sein enormes gesangliches und tänzerisches Können aus dem natürlichen Talent, das ihm in die Wiege gelegt worden ist. Er hat keinerlei Gesangsausbildung. Trotzdem hat er eine tolle, R’n’B-lastige Stimme, die auch den Produzenten von „Big In America“ positiv aufgefallen ist und ihn zum Erfolg führte. Zudem besticht er durch seine coolen Moves beim Tanzen, die er selbst eingeübt hat. Er stand schon als Kind oft auf der Bühne und unterschrieb mit elf Jahren seinen ersten Plattenvertrag, aus dem jedoch nichts Nennenswertes wurde. Im Alter von dreizehn Jahren durfte er erstmals vor Lou Pearlman vorsingen, der ihn damals als den „kleinen Michael Jackson“ bezeichnete. Auch seinem Vater ist bereits diese Ähnlichkeit aufgefallen, wie er stolz erzählt.

Michael hat schon immer für seinen großen Traum gekämpft, professionell Musik zu machen. Etwas anderes konnte er sich noch nie vorstellen. So hat er bereits einmal eine Kaufmannslehre begonnen, die er jedoch abbrach, da er sich mit einem solchen Job nicht identifizieren konnte. Er ist ein sehr aktiver Typ, der es überhaupt nicht mögen würde, in einem Büro am Computer zu sitzen. Auch seine Mutter erkannte das recht früh und hat ihren Sohn daher entsprechend auf seinem Weg unterstützt.

Für seinen fitten Körper trainiert Michael regelmäßig beim Fußball oder Basketball. Er ist ein sehr sportlich und auch akrobatisch talentiert – zum Beispiel beherrscht er Flickflacks, Handstand und vieles mehr. Außerdem erzählt er gern Witze und hat immer einen Spruch parat. Andererseits ist er manchmal auch verträumt und eher ein Einzelgänger. Dies lässt bei vielen Leuten, die ihn das erste Mal sehen, die Meinung entstehen, er sei ein wenig arrogant und egoistisch. Michael selbst tut diese Wirkung Leid und er entschuldigt sich dafür.

Zumal dies auch nicht dazu beigetragen hat, dass er keine Fans hätte. Auch ihm laufen sie – wie den anderen US5-Jungs auch – scharenweise hinterher. Doch nach anfänglichen „Startschwierigkeiten“ wie Zuspätkommen und geringer sozialer Beteiligung ist er mittlerweile komplett in die Band integriert.

Liebe

Michael hat zurzeit keine Freundin – was ihm nur recht ist, da er bei dem momentanen Stress weder Zeit noch Lust auf eine Freundin hätte. Zwar vermisst er die damit verbundene Geborgenheit, doch für ihn steht die Gruppe an erster Stelle. Hinzu kommt, dass er im entscheidenden Moment meist zu schüchtern ist, um eine Frau, die ihm gefällt, anzusprechen. Daher mag er es, wenn die Mädchen selbst temperamentvoll und selbstbewusst genug sind, um selber die Initiative zu ergreifen. Die meisten seiner bisherigen Freundinnen waren älter als er. Seine erste große Liebe war Elena, mit der er im Alter von 13 Jahren zusammen war. Sie war damals 15. Noch heute wohnt sie in seiner Heimatstadt, und er ist gut mit ihr befreundet. Den ersten Kuss hatte er dagegen schon mit neun Jahren, das erste Mal folgte mit zwölf.

Prägende Erlebnisse und Familienverhältnisse

Eine der tragischsten Erlebnisse seines Lebens hatte Michael mit 14 Jahren. Sein damaliger Schulfreund Theo wurde herzkrank und starb überraschenderweise kurze Zeit nach der Diagnose. Das war sehr hart für Michael. Doch er bewies Tapferkeit und Durchsetzungswillen. Auch, als einige Kumpels von ihm in die Kriminalität abrutschten. Er hatte sein Ziel immer vor Augen und darauf hingearbeitet. Dabei wurde er auch von seiner Familie unterstützt. Seit der Scheidung seiner Eltern wohnte er bei seiner Mutter Ursula. Sie sorgt auch noch für seine vier- und vierzehnjährigen Brüder, seine 27-jährige Schwester lebt in Amerika. Um seine Mutter ein wenig zu entlasten, hat Michael auch selbst schon gern etwas dazuverdient. Er ist sehr dankbar dafür, was sie für ihn getan hat. Daher ist es auch ein Ziel für ihn, sie eines Tages als ein gut verdienender Star stolz machen zu können. Zu seinem Vater Chicho, einem Schwarzamerikaner, hat Michael ebenfalls guten Kontakt und geht mit ihm gern in Clubs und Bars. Auch er ist beeindruckt von Michaels Talent und sagt scherzhaft, es mache ihm gar Angst, wie viel sein Sohn beherrsche.